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Tarifberater

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Energie A - Z

A

Abgase sind gasförmige Stoffe, die bei Verbrennungsprozessen in Feuerungsanlagen der Haushalte, Industrie und in Verbrennungsmotoren entstehen.

Die Höhe der Abgastemperatur ist unter anderem ein wichtiges Indiz für die Wirtschaftlichkeit einer Feuerungsanlage. Hohe Abgastemperaturen zeugen von einem geringeren Kesselleistungsgrad.

Teilzahlung einer Gesamtzahlung. Bei der Abschlagszahlung leistet der Schuldner im Allgemeinen eine Teilzahlung der Geldschuld. Im Energiebereich heißt das, dass der Kunde eine monatliche (oder andere periodische) Teilzahlung leistet und diese in einer Jahresabrechnung gegen gerechnet wird.

Nutzung der bei allen Prozessen der Energieumwandlung entstehenden Abwärme. Als Abwärme ist der Teil der Energie zu sehen, der nicht mehr für den Hauptprozess z.B. der Stromerzeugung genutzt werden kann.

Wiederaufladbare elektronische Elemente. Im Fahrzeugbau millionenfach als Starterbatterie (Bleiakku) verwendet.

Siehe Erneuerbare Energien.

Einheit der elektrischen Stromstärke. Ampere ist die Stärke eines konstanten elektrischen Stromes, der durch zwei parallele, geradlinige, unendlich lange und im Vakuum im Abstand von 1 Meter voneinander angeordneten Leitern von vernachlässigbar kleinem, kreisförmigem Querschnitt fließend, zwischen diesen Leitern je 1 Meter Leiterlänge die Kraft 2 X 107 N hervorrufen würde.

Die Anschlussdichte ist die Kennziffer in der leitungsgebundenen Versorgungswirtschaft, die vor allem zur Beurteilung der wirtschaftlich verschiedenen Versorgungsalternativen dient.

Vom Kunden des Versorgungsunternehmens zu zahlender Kostenbeitrag für den Anschluss eines Gebäudes an die leitungsgebundene Energie- oder Wasserversorgung.

Der Anschlusswert ist die Summe der Nennleistungen aller an einer Abnehmeranlage angeschlossenen elektrischen Verbrauchseinrichtungen bzw. der Wärmebedarf eines Gebäudes oder Raumes.

Entgelt für abgenommene Energiemengen.

B

Mit Beistellung bezeichnet man eine bilaterale Vereinbarung zwischen Lieferanten, welche die Belieferung von Kunden an der Entnahmestelle im Auftragsverhältnis regelt.

Mit ca. 1 - 1,5 % hat die Beleuchtung den geringsten Anteil am Energiebedarf im Haushalt.

Die Betriebsspannung ist die jeweils örtlich zwischen 2 Leitern herrschende elektrische Spannung.

Die Bioenergie ist Energie aus lebenden Systemen, die primär aus Sonnenenergie über die Photosynthese gewonnen wird.

Das Biogas ist ein Brennstoff, der bei der Faulung organischer Stoffe entsteht.

Die Blindleistung ist eine nicht nutzbare, elektrische Leistung, die beim Betrieb von Wechselstrommaschinen aus technischen Gründen zwangsläufig anfällt.

Das Blockheizkraftwerk ist ein Kraftwerk, bei dem der Generator für die Stromerzeugung nicht von einer Turbine, sondern von stationären öl- oder gasbetriebenen Verbrennungsmotoren angetrieben und das Kühlwasser sowie die Abgaswärme gleichzeitig zu Heizzwecken oder zur Bereitstellung von Prozesswärme oder Fernwärme genutzt wird.

Der Brenner ist der Teil einer Heizungsanlage oder eines anderen technischen Gerätes, an dem der gasförmige oder flüssige Brennstoff in die Brennkammer eintritt, entzündet wird und verbrennt.

Die Brennstoffe sind feste, flüssige oder gasförmige, natürliche oder künstlich umgewandelte Stoffe, die aufgrund ihres Gehaltes an Kohlen- und Wasserstoff in großem Umfang zur Lieferung von Wärmeenergie verbrannt oder durch Kernumwandlungsprozesse genutzt werden. Primärenergien (natürliche Brennstoffe) Holz, Torf, Braunkohle, Steinkohle, bituminöse Schiefer, Erdöl, Rohpetroleum, Erdgas. Natürlicher Kernbrennstoff. Sekundärenergien (künstliche Brennstoffe) Koks, Briketts, Holzkohle, Kohlenstaub, Destillationsprodukte von: Steinkohlen- und Braunkohlenteer, Erdöl, Bitumen, bituminösem Schiefer, synthetischen Benzin- und Crackprodukten, Benzol, Spiritus, Polymerisationsbenzin.

Je nach Verwendung gibt es unterschiedliche Typen und Bauarten der Brennstoffzelle. Alle funktionieren jedoch nach dem gleichen Prinzip: Brennstoffzellen wandeln direkt und beinahe emissionsfrei die chemische Energie des Brennstoffs (z.B. Erdgas) in elektrische Energie um. Dabei entsteht Strom aus wasserstoffreichem Brennstoff und Sauerstoff aus der Luft. Die entstehende Prozesswärme kann in der Hausenergieversorgung zu Heizzwecken genutzt werden.

Der Brennwert wird angegeben in Kilojoule je Kilogramm bzw. in Kilowattstunden je Kilogramm. Die bei vollkommener Verbrennung eines Brennstoffes frei werdende Wärmemenge ist der Brennwert.

Die Brennwertgeräte sind technische Geräte, die besonders bei Gasheizkesseln eine Verbesserung des Wirkungsgrades von bis zu 10 % erzielen können.

C

Komprimiertes Gas.

Siehe Kohlendioxid

D

Die Dach-Heizungszentrale besteht aus einem herkömmlichen Heizkessel, der auf oder unter dem Dach aufgestellt wird.

Die Dampfsperre ist eine wasser- und luftundurchlässige Schicht, die das Eindringen von Feuchtigkeit ins Mauerwerk verhindert.

In Hausmülldeponien wandeln Bakterien herkömmliche Abfallstoffe durch Zersetzung in Bio-, oder auch Deponiegas genannt, um.

Der Drehstrom ist im Sprachgebrauch die übliche Bezeichnung für Drei-Phasen-Wechselstrom mit einer Spannung von 400 V.

Der Durchlauferhitzer ist ein Strom- oder Gasgerät, in das kaltes Leitungswasser einläuft, wenn an der Entnahmestelle der Warmwasserhahn geöffnet wird. Das einlaufende Wasser wird in der Zeit, in der es das Gerät durchläuft, erhitzt und tritt als warmes Wasser am Auslauf aus.

E

Die Elektrizität ist die Gesamtheit aller Erscheinungen, die auf ruhende oder bewegte elektrische Ladungen zurückzuführen sind.

Die Elektrizitätserzeugung, auch Stromerzeugung genannt, ist die in einer bestimmten Zeitspanne erzeugte elektrische Arbeit.

Der Elektrizitätszähler ist ein Messgerät für die Messung der elektrischen Arbeit in kWh (Kilowattstunden).

Der Elektromotor ist eine Maschine, die nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion arbeitet, d. h. es werden die Anziehungs- und Abstoßungskräfte von magnetischen Polen dazu benutzt, eine Drehbewegung zu erzeugen.

Die Elektrowärmepumpe (Wärmepumpe) erschließen die in unserer Umwelt in Luft, Wasser und Erdreich gespeicherte Sonnenenergie sowie sonst nicht genutzte Abwärme aus anderen Quellen.

Die Emission ist die Abgabe von Stoffen und Energie (z. B. Schall, Erschütterung, Strahlung, Wärme, Schadstoffe) aus einer Quelle an die Umwelt.

Die Endenergie ist die Form der Energie, die dem Anwender nach Umwandlung aus Primärenergiequellen wie Erdöl, Kohle, Erdgas, Kernenergie, Alternativenergie zur Verfügung steht.

Die Energie ist das in einem Körper oder Stoff gespeicherte Vermögen, Arbeit zu verrichten oder Wärme abzugeben.

Energieträger sind Stoffe, die direkt oder indirekt zur Energiegewinnung durch ihren chemischen oder physikalischen Energieinhalt nutzbar sind.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde erstmalig zum 01.02.2002 eingeführt. Sie ersetzte die Wärmeschutzverordnung von 1994 (WSchV) und die Heizungsanlagen-Verordnung von 1989 bzw. 1998 (HeizAnlV). Nach der Novellierung 2004 folgt nun im Jahr 2007 eine weitere Novelle der EnEV. Die neue EnEV setzt die EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude in deutsches Recht um und wird ab 2008 den Energieausweis auch im Baubestand schrittweise einführen. Die Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden beinhaltet unter anderem Informationen zum neuen Energieausweis für Gebäude sowie zu Niedrigenergiehäusern und Förderung. Die Verordnung hat zum Ziel, den Kohlendioxidausstoß im Gebäudebereich weiter zu senken. Mit dieser Verordnung soll vor allem der Energiebedarf für die Beheizung von Gebäuden und die Warmwasserbereitung nachhaltig begrenzt werden.

Die Entschwefelung bedeutet Entzug von Schwefel aus dem Brennstoff oder von Schwefelverbindungen aus den Verbrennungsprodukten mit dem Ziel, die Immission an Schwefeldioxid möglichst gering zu halten.

Am 13. Juli 2005 ist das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Kraft getreten. Zweck des Gesetzes ist neben der sicheren und effizienten Versorgung der Allgemeinheit mit Strom und Erdgas auch die Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs. Mit dem neuen EnWG werden Vorgaben des Europäischen Gemeinschaftsrechts umgesetzt. Kernstück des neuen EnWG ist die Trennung von Netzbetrieb und Strombelieferung. Die bisher zusammengefasste Anschluss- und Versorgungspflicht wurde in diesem Zuge aufgeteilt in eine Anschlusspflicht auf der Netzseite und in eine Grundversorgungspflicht auf der Belieferungsseite.

Erdgas ist eine in natürlichen Lagerstätten vorkommende gasförmige Kohlenwasserstoffverbindung. Im Wesentlichen besteht es aus der brennbaren Kohlenwasserstoffverbindung Methan (CH4). Dazu kommen unterschiedliche Anteile von Ethan, Propan/Butan, Stickstoff, Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff. Erdgas lagert in bis zu 7.000 m tiefen porösen Gesteinsschichten, auch Erdgasfelder genannt. Diese Erdgasvorkommen findet man in allen Erdteilen. Die deutsche Gaswirtschaft bezieht Erdgas aus Eigenförderung, aus Norwegen, England, Russland und den Niederlanden. Die meisten Erdgasvorkommen liegen oft mehrere tausend Meter unter der Erdoberfläche. Erdgas ist der fossile Brennstoff mit dem geringsten Ausstoß an Kohlendioxid. Es verbrennt fast rückstandsfrei und ist somit umweltschonender als andere fossile Energieträger. Riesige, weltweit existierende Erdgasvorkommen garantieren eine langfristige Energieversorgung der Verbraucher. Damit ist Erdgas die Energie der Zukunft.

Die natürlichen, praktisch unerschöpflichen Energiequellen und Energieträger wie Sonnenenergie, Windenergie, Meeresenergie (Wellenenergie, Gezeitenenergie, Meeresströmung und Meereswärme), geothermische Energie sowie Nutzung der Biomassen.

Das EEG trat am 1.4.2000 in Kraft. Ziel ist es "im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und den Beitrag Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung deutlich zu erhöhen, um entsprechend den Zielen der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahr 2010 mindestens zu verdoppeln." Es führt u.a. die Vergütungssätze für die Einspeisung aus Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf. Zum 1.8.2004 wurde das EEG novelliert und damit seine Fortführung mit verbesserten Maßnahmen beschlossen. Die EEG Novelle dient gleichzeitig der Umsetzung der Richtlinie der Europäischen Union zur Förderung erneuerbarer Energien vom September 2001.

Erdöl ist ein Gemisch verschiedenartiger flüssiger Kohlenwasserstoffe mit unterschiedlichen Anteilen an Stickstoff-, Sauerstoff- und Schwefelverbindungen.

Die Erdwärme oder auch Geothermie, ist die im oberen (zugänglichen) Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und zählt zu den regenerativen Energien. Die Erdwärmenutzung ist eine energiesparende und umweltschonende Technologie zur Gebäudebeheizung.

Von Ersatzversorgung wird gesprochen, wenn ein Kunde Energie bezieht, ohne dass dieser Bezug einer Lieferung oder einem bestimmten Liefervertrag zugeordnet werden kann, d.h. Strombezug ohne Liefervertrag. Die Ersatzversorgung wird vom Grundversorger durchgeführt. Die Ersatzversorgung darf zu höheren allgemeinen Preisen als die Grundversorgung durchgeführt werden und endet spätestens nach drei Monaten.

F

Die Fernwärme auf der Basis der Kraft-Wärme-Kopplung und Abwärmenutzung ist eine energiesparende und umweltfreundliche Form, Wohnungen, gewerbliche Betriebe und auch Industrieanlagen von einer zentralen Stelle aus mit Wärme zu versorgen.

Die Fußbodenheizung ist ein modernes System zur Beheizung einer Wohnung bzw. eines Hauses. Dabei dient der gesamte Fußboden als Heizfläche.

G

Der Gasometer ist ein oberirdischer Speicher zur Erdgasspeicherung. Er dient zum Ausgleich der Tagesspitzenabnahme.

Der Gaszähler dient der Messung der in der Kundenanlage abgenommenen Gasmengen. Die Anzeige erfolgt in der Regel in Kubikmetern (m³, Volumenmessgerät).

Der Generator ist eine Anlage zur Umwandlung von Energie.

Der Gleichstrom ist elektrischer Strom, der stets in gleicher Richtung fließt, im Gegensatz zum Wechselstrom, der in unserem Netz 50 x pro Sekunde die Richtung wechselt.

Die Gradtagszahl (GTZ) nach VDI 2067 ist ein Maß für den Wärmebedarf eines Gebäudes während der Heizperiode mit der Einheit Kd/a (Kelvin day/anno). Sie stellt den Zusammenhang zwischen der gewünschten Raumtemperatur und der Außenlufttemperatur dar und ist somit ein Hilfsmittel zur Bestimmung des Wärmebedarfs eines Wohnraumes.

Die Grundlast ist der Teil des elektrischen Leistungsbedarfs, der unter Berücksichtigung tageszeitlicher und jahreszeitlicher Veränderungen nur mit geringen Schwankungen auftritt.

Preis für die Bereitstellung der Energie sowie fixen Leistungspreis und dem Verrechnungspreis für Zählermiete und Abrechnung.

Belieferung von Verbrauchern mit Energie. Die Grundversorgung betrifft Haushaltskunden in Niederspannung oder -druck und ist zu allgemeinen Bedingungen und Preisen durchzuführen. Grundversorger ist, wer die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet der allgemeinen Versorgung beliefert.

H

Siehe Netzanschluss

Der Heizkessel ist der Teil der Heizungsanlage, in dem die Verbrennungswärme von Brennstoffen an das Heizwasser abgegeben wird.

Mit dem Heizwert (Hu = unterer Heizwert) wird die Wärmemenge bezeichnet, die bei Verbrennung eines Norm-Kubikmeters trockenen Gases (ohne die im Wasserdampf enthaltene Wärmemenge) freigesetzt wird.

I

Die Immission ist die Einwirkung von Emissionen, d. h. den von einer Quelle ausgehenden Einflüssen auf die Umwelt.

J

Höchster viertelstündiger Mittelwert der Wirkleistung im Vertragsjahr Die Jahreshöchstleistung ist der höchste innerhalb des Vertragsjahres gemessene viertelstündige Mittelwert der Wirkleistung, gerundet auf volle Kilowatt (kW).

K

Die Kernenergie ist die Energie, die durch Spaltung von Atomkernen (Uran, Plutonium) freigesetzt wird.

Kohlendioxid ist ein farb- und geschmackloses Gas. Es wird von Menschen und Tieren als Stoffwechselprodukt ausgeatmet und von den Pflanzen durch Photosynthese zum Aufbau der Zellgewebe absorbiert.

Kohlenmonoxid ist ein giftiges, brennbares , geruch- und farbloses Gas, das auf Menschen als starkes Blutgift wirkt. Es entsteht im Wesentlichen bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe.

Die Kraft-Wärme-Kopplung bedeutet die gleichzeitige Erzeugung von elektrischer Energie und Fernwärme in einem gemeinsamen Prozess.

Das KWKG (Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung) ist am 01.04.2002 in Kraft getreten.

Das Kraftwerk ist eine großtechnische Anlage, in der eine Primärenergie in elektrische Energie umgewandelt wird.

L

Verbrauchskurve eines Strom- oder Gasverbrauchs.
Der Begriff Lastprofil bzw. Lastgang bezeichnet die Verbrauchskurve eines Abnehmers im Zeitablauf. Das Lastprofil eines Kunden bei Strom wird auf der Basis eines Zeitrasters von Viertelstundenwerten gemessen, bei Erdgas beträgt das Zeitraster 1 Stunde. Im Takt Messperiode werden die aktuellen Verbrauchswerte erfasst und in der Messeinrichtung gespeichert.

Der Leistungspreis ist das Entgelt für die vom Kunden durch seine Verbrauchseinrichtungen (elektrische Beleuchtung, elektrische Maschinen, Gasfeuerungsanlagen etc.) in Anspruch genommene Höchstleistung.

Die leitungsgebundenen Energien sind Energieformen bzw. Energieträger, die durch Leitungen zum Verbraucher gebracht werden.

Beschreibt den Prozess des Energieversorgerwechsels.
grafische Darstellung

LNG ist die Abkürzung für Liquified Natural Gas und bedeutet "verflüssigtes Erdgas".

M

Mittellast ist der elektrische Leistungsbedarf, der zusätzlich zur immer gleich bleibenden Grundlast während der Arbeitsperiode eines Tages besteht und mit geringen Schwankungen auftritt.

Als Mittelspannung wird die Spannung in der Größe von über 400 Volt bis 20.000 Volt bezeichnet. Sie wird über Mittelspannungsleitungen zwischen Umspannwerk und Umspannstation geführt.

Als Mitteldruck bezeichnet man Netzdrücke größer 100 mbar und kleiner 1 bar in Energienetzen.

N

Die Nachtabsenkung ist eine Möglichkeit zum Energiesparen durch Anpassung der vorgegebenen Raumtemperatur an den geringeren Wärmebedarf.

Siehe Niedertarif

Die Nennleistung ist in erster Linie eine wichtige Kundeninformation über den Anschlusswert bzw. die Leistungsaufnahme eines Gerätes.

Der Netzanschluss ist die Verbindungsleitung zwischen dem Verteilungsnetz des Versorgungsunternehmens und der Kundenanlage.

Die Netzverluste sind Energieverluste, die bei der Übertragung der leitungsgebundenen Energien oder Wasser vom Erzeugungsort zum Verbrauchsort auftreten.

Stromlieferung zu einem besonders günstigen Preis. Die Dauer der Niedertarifzeit beträgt bei FairEnergie täglich 8 Stunden. Sie beginnt frühestens um 21.00 Uhr und endet spätestens um 6.00 Uhr.

Die Niedertemperaturheizung ist ein modernes Heizsystem, das den Forderungen nach Komfort einerseits und nach sparsamer Energieverwendung andererseits gerecht wird.

O

Die Öko-Steuer ist eine Steuer, die auf Benzin, Heizöl, Erdgas und Strom erhoben wird. Sie verfolgt das Ziel, den allgemeinen Energieverbrauch zugunsten der Umwelt zu verringern und durch steuerliche Mehreinnahmen die Rentenversicherung zu entlasten sowie die Arbeitskosten zu senken.

Einheit des elektrischen Widerstands. 1 Ohm ist gleich dem elektrischen Widerstand eines metallischen Leiters, durch den bei einer Spannung von 1 Volt konstanter Strom von 1 Ampere fließt.

P

Siehe Fotovoltaik

Ein Wasserkraftwerk, das Wasser in lastarmen Zeiten in Staubecken pumpt, um damit bei Bedarf Spitzenstrom zu erzeugen. Eignet sich auch zur Speicherung von Wind- und Solarstrom.

Q

Der Querverbund bedeutet die Zusammenfassung von Elektrizitäts-, Gas- und/oder Wasserwerken in einem Unternehmen.

R

Siehe Erneuerbare Energien

Die Rundsteueranlagen dienen zur Schaltung von Tarifzählern und für Ein- und Abschaltvorgänge in der Versorgungsanlage des Kunden.

S

Die vorgeschriebene Schutzschaltung in elektrischen Anlagen dient dem Schutz von Menschen gegen Gefahren des elektrischen Stromes.

Das Schwefeldioxid ist ein farbloses Gas mit stark reizendem Geruch. Es ist eines der am weitesten verbreiteten Pflanzenschadstoffe.

SNG ist die Abkürzung von Substitute Natural Gas oder Synthetic Natural Gas, also für ein künstlich erzeugtes Gas aus Stein- oder Braunkohle.

Die Solaranlagen sind Einrichtungen, die die Sonnenstrahlen direkt nutzen.

Gebäude, dessen Heizenergiebedarf großteils oder ganz mit Sonnenenergie gedeckt wird.

Der Stirlingmotor ist eine Wärmekraftmaschine, in der ein abgeschlossenes Arbeitsgas wie Luft oder Helium von außen an zwei verschiedenen Bereichen abwechselnd erhitzt und gekühlt wird, um mechanische Energie zu erzeugen. Der Stirlingmotor arbeitet nach dem Prinzip eines geschlossenen Kreisprozesses und ist ein Beispiel für die Energieumwandlung von einer schlecht nutzbaren Energieform (thermische Energie) in die besser einsetzbare Energieform mechanischer Energie. Der Stirlingmotor kann mit einer beliebigen externen Wärme- (oder Kälte-)quelle betrieben werden.

Mit der Stromkennzeichnung setzt der Gesetzgeber eine europäische Richtlinie in nationales Recht um. Das Ziel der Stromkennzeichnung ist es, europaweit die Verbraucherinformation zu verbessern und das Produkt Strom für den Kunden transparenter zu machen.

Verordnung zum Erlass von Regelungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung im Energiebereich. (Die StromGVV regelt seit November 2006 die Allgemeinen Bedingungen, zu denen Elektrizitätsversorgungsunternehmen Haushaltskunden im Niederspannungsbereich im Rahmen der Grundversorgung nach § 36 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes zu Allgemeinen Preisen Elektrizität zu beliefern haben.) Die Bestimmungen dieser Verordnung sind Bestandteil des Grundversorgungsvertrages zwischen Grundversorgern und Haushaltskunden. Die Verordnung regelt zugleich die Bedingungen für die Ersatzversorgung nach § 38 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes. Sie gilt für alle nach dem 12. Juli 2005 abgeschlossenen Versorgungsverträgen, soweit diese nicht vor dem 8. November 2006 beendet worden sind. Die StromGVV ersetzt die ABEltV (Strom).

T

Der Transformator ist eine Einrichtung, die Wechselströme mit einer höheren oder geringeren Spannung in die gewünschte Spannung umformt.

Die Turbine ist eine Maschine, die Energie von Dampf, heißen Gasen, Wind oder strömendem Wasser in die drehende Bewegung eines Läufers umwandelt.

U

Das Umspannwerk ist eine Anlage, in der mittels großer Transformatoren Drehstrom hoher Leistung aus dem Hochspannungsnetz ins Mittelspannungsnetz - und umgekehrt - "übertragen" wird.

Umwälzpumpen sorgen dafür, dass ein flüssiges Medium in geschlossenen Leitungen transportiert wird.

V

Siehe Arbeitspreis.

Der Verrechnungspreis ist neben dem Leistungspreis Teil des Grundpreises. Der Verrechnungspreis ist ein Betrag, der für die jährlichen Kosten für Zähler- und Messeinrichtungen, Erfassung von Zählerständen sowie Abrechnung und Inkasso, anfällt.

Einheit der elektrischen Spannung. 1 Volt ist gleich der elektrischen Spannung oder elektrischen Potentialdifferenz zwischen zwei Punkten eines fadenförmigen, homogenen und gleichmäßig temperierten Leiters, in dem bei einem zeitlich unveränderlichen elektrischen Strom der Stärke 1 Ampere zwischen den Punkten die Leistung 1 Watt umgesetzt wird.

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Heizungswasser - vom Wärmeerzeuger kommend - in das Wärmeverteilungssystem eintritt.

W

Unter Wärmebedarf versteht man diejenige Wärmemenge, die zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Raumtemperatur maximal erforderlich ist.

Die Wärmedurchgangszahl gibt diejenige Wärmemenge an, die bei einer Differenz von 1°C zwischen Innen- und Außentemperatur je Stunde und je Quadratmeter Außenfläche des Baumaterials entweicht.

Maschinen, die aus Erde, Luft oder Wasser Wärme aufnehmen und auf ein höheres Temperaturniveau bringen. Die Nutzenergie beträgt hierbei ein Mehrfaches der Antriebsenergie.

Die Wärmerückgewinnung bedeutet die vorteilhafte Nutzung von Abwärme. Abwärme kann über Wärmepumpen oder Wärmetauscher zurückgewonnen werden.

Die Härte des Wassers wird bestimmt durch dessen Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesiumverbindungen. Die Werte werden in Millimol Calciumcarbonat je Liter (bisher Grad deutscher Härte; °dH) angegeben. Die Härtebereiche sind wie folgt definiert:

  • Härtebereich „weich" weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 °dH)
  • Härtebereich „mittel" 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 bis 14 °dH)
  • Härtebereich „hart" mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14 °dH)

Der Wasserzähler dient der Messung der vom Kunden verbrauchten Wassermengen.

Wasserkraft ist ein erneuerbarer Energieträger und leistet in Deutschland mit Abstand den größten Beitrag aller erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung. In einem Wasserkraftwerk strömt Wasser durch eine oder mehrere Turbinen, die einen Generator antreiben. Über den Generator wird Strom erzeugt.

Anlage zur Energiegewinnung Wasserkraftwerke nutzen natürliche Gegebenheiten von Wasserläufen aus, um Energie zu gewinnen. Dies sind besonders geologische Gegebenheiten wie Höhenunterschiede oder Wasserlaufsverengungen. Die Energiegewinnung erfolgt durch Turbinen, wobei die Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt wird.

Einheit der Leistung: 1 Watt = 1 Joule/Sekunde

Der Wechselstrom ändert fortwährend, im Gegensatz zum Gleichstrom, seine Richtung. In der öffentlichen Elektrizitätsversorgung wird heutzutage fast ausschließlich Wechselstrom bzw. Drehstrom verwendet. Dies liegt an der - gegenüber Gleichstrom - einfacheren Handhabung (Gleichstrom ist nicht transformierbar!) Wechselstrom ändert 50 mal in der Sekunde (50 Hz) in unseren Versorgungsnetzen seine Richtung.

Wirkarbeit ist die verbrauchte elektrische Energie bzw. die Energie, die in Nutzenergie (z. B. Bewegungsenergie, Licht, Wärme) umgewandelt wird, ihre Einheit ist Kilowattstunde (kWh). Für die bezogene Wirkarbeit ist der Arbeitspreis zu zahlen.

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der bei einer Energieumwandlung gewonnenen Energie zu der aufgewendeten Energie. Der Wirkungsgrad ist immer kleiner als 1, da in der Praxis immer Verluste z. B. in Form von Reibung und Abwärme auftreten.

X, Y, Z