Tarifberater

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Energieberatung

Leben braucht Energie – wir kümmern uns darum.

Wir versorgen Sie rund um die Uhr mit den lebensnotwendigen Gütern Strom, Erdgas, Trinkwasser und Fernwärme. Wie Sie Ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen können, ohne gleichzeitig auf Komfort verzichten zu müssen, zeigen wir Ihnen anhand unserer Analysen und Tipps. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die Sie beachten sollten, um den Energiebedarf zu senken.

Der jährliche Energiebedarf eines Haushaltes hängt von folgenden Faktoren ab:

  • der Anzahl, der im Haushalt lebenden Personen
  • der Geräteausstattung
  • dem technischen Stand der Geräte
  • dem Benutzerverhalten

Unsere Angebote

Gerne können Sie auch ein Strommessgerät der FairEnergie ausleihen, um Ihren "Energieverschwendern" im Haushalt aufzulauern.

Wenden Sie sich an unseren Kundenservice unter der Telefonnummer 07121/5 82-37 00.

Hier finden Sie den Leihvertrag und die Messprotokolle zur Ermittlung Ihres Stromverbrauches:

Leihvertrag Strommessgerät
Messprotokoll für Haushaltsgeräte
Messprotokoll für Kühl- und Gefriergeräte
Messprotokoll für Unterhaltungselektronik

Seit Dezember 2011 ist das Energielabel für bestimmte Haushaltsgeräte bindend. Um besonders sparsame Geräte zu kennzeichnen, wurde die Skala von A auf A+, A++ und A+++ erweitert. Allerdings sind davon nicht alle Geräte betroffen, so werden Fernsehgeräte nur in den Klassen A - G ausgewiesen.

Folgende Geräte benötigen ein Energielabel:

Kühl – und Gefriergeräte
Waschmaschinen
Geschirrspüler
Fernsehgeräte

Im Jahr 2008 wurde im Zusammenhang mit der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) der Energieausweis für Gebäude eingeführt.

Seit dem 01.07.2009 ist er immer dann erforderlich, wenn ein Gebäude oder eine Wohnung neu vermietet oder verkauft wird.

Bisher konnten Käufer bzw. Mieter nach diesem Stichtag einen Energieausweis des Objektes verlangen. Seit 01.05.2014 mit Einführung der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 ist die Pflicht zur Angabe energetischer Kennwerte in Immobilienanzeigen bei Vermietung und Verkauf festgelegt worden. Diese umfassen die Energieeffizienzklassen A+ bis H. Auch muss bei Besichtigung einer Immobilie, den Interessenten der Energieausweis zugänglich gemacht werden und dem Käufer bzw. Mieter ausgehändigt werden (Kopie oder Original). Liegt vor dem Stichtag bereits ein Energieausweis nach altem Recht also ohne Angabe einer Energieeffizienzklasse vor, besteht keine Pflicht zur Angabe einer Klasse in der Immobilienanzeige.

Je nach Alter und Größe des Gebäudes besteht die Wahl zwischen zwei Varianten:

  • Verbrauchsorientierter Energieausweis: Zu Grunde gelegt werden die Verbräuche an z. B. Erdgas oder Heizöl der letzten drei Jahre. Diese werden auf das gesamte Gebäude bezogen. Der ermittelte Wert ist abhängig vom Nutzerverhalten.
  • Bedarfsorientierter Energieausweis: Hier wird der Energiebedarf des Gebäudes auf Grundlage normierter Bedingungen und Kennwerte ermittelt. Dieser muss nicht mit dem tatsächlichen Energieverbrauch des Nutzers übereinstimmen.

Energieausweise haben eine Gültigkeit von 10 Jahren ab Ausstellungsdatum. Die FairEnergie GmbH stellt selbst keine Energieausweise aus.

Ausstellungsberechtigt sind Ingenieure, Architekten, verschiedene Handwerksgruppen und Fachleute, die eine entsprechende Zusatzqualifikation vorweisen können, sowie das Beraternetzwerk der Klimaschutzagentur Reutlingen: www.klimaschutzagentur-reutlingen.de/service-1/beraternetzwerk/

Hilfe bei der Expertensuche finden Sie auch unter: www.zukunft-haus.info

 

 

Erdgas im Haushalt

Wie vielseitig Erdgas in seiner Anwendung ist, zeigt sich vor allem im Hausgebrauch. Keine andere Technik erlaubt beim Kochen eine so schnelle und gleichzeitig feine Abstimmung der Hitze. Es ist leistungsfähiger, ergiebiger und vor allem umweltschonender als andere Energien. Gut nachvollziehbar, dass Erdgas mittlerweile die Wunschenergie Nr. 1 ist.  

Mit unserem Erdgas-Technik-Guide stellen wir Ihnen die aktuellsten Erdgasanwendungen für Heizsysteme und Warmwasserbereitung vor.

Energiespartipps

Eine Dusche ist nicht nur Wasser- sondern auch Strom sparender als ein Vollbad. Eine fünfminütige Dusche (50 Liter) kostet Sie durchschnittlich 25 Cent an Stromkosten, für ein Vollbad (150 Liter) müssen Sie ca. 74 Cent ausgeben.


Ein Spül-Stopp an der Toilettenspülung spart bis zu 40 % Wasser pro Spülung.  Moderne WC-Spülungen sind heute mit Spartasten oder sogar mit zwei Mengen-Spültasten ausgestattet, so dass Sie die Spülmenge individuell regeln können. Also: Spülen Sie Ihr Geld nicht einfach die Toilette hinunter.


Reparieren Sie undichte Spülkästen am WC. Pro Stunde können mit einem undichten Spülkasten leicht 20 Liter ungenutzt verloren gehen- damit könnten Sie täglich rund vier Badewannen füllen.


Sparduschköpfe vermindern den Wasserverbrauch um ca. 40 %.  Ein Sparduschkopf vermindert den Wasserdurchfluss, ohne dass der Duschkomfort darunter leidet.


Beim Duschen verbrauchen Sie 2/3 weniger Wasser als beim Vollbad.  Für eine fünfminütige Dusche benötigen Sie etwa 50 Liter Wasser, beim Vollbad hingegen werden in der Regel mindestens 150 Liter Wasser in die Badewanne eingelassen.


Durchflussbegrenzer an der Armatur senken den Wasserverbrauch um 40-50 %.  Der kleine Zusatz wird einfach am Ende des Wasserhahns aufgesetzt und reduziert für Sie wirkungsvoll die Wasser-Durchflussmenge von 20 Liter/Minute auf 6-9 Liter- ohne großen Komfortverlust.


Die Energiekosten für ein Vollbad sind ungefähr dreimal höher als für das Duschen. Ein Vier-Personen-Haushalt kann im Jahr leicht 150 Euro Energie- und Wasserkosten sparen, wenn öfter geduscht als gebadet wird.

Tauschen Sie herkömmliche Glühbirnen gegen effiziente Energiesparlampen aus. Eine 20 Watt-Energiesparlampe verbraucht bei einer Brenndauer von 1000 Stunden 80 % weniger Strom als eine "normale" 100 Watt-Glühbirne- da rechnen sich die etwas höheren Anschaffungskosten.


Glüh- und Halogenlampen sind wahre Stromfresser und erzeugen aus Strom nur wenig Licht und viel Wärme. Wenn Sie die Stromverschwendung verringern wollen, sollten Sie zu Leuchtstofflampen und Energiesparlampen der Energieeffizienzklasse A greifen. Moderne Energiesparlampen erzeugen kein kaltes oder steriles Licht mehr. Sie können nahezu überall eingesetzt werden. Häufiges Schalten erhöht dabei nicht den Stromverbrauch und ist für Markenfabrikate mit elektronischem Vorschaltgerät und Vorheizsystem kein Problem. Da Energiesparlampen mit bis zu 15.000 Betriebsstunden deutlich länger als Glühlampen halten, sparen Sie unterm Strich nicht nur sehr viel Energie, sondern auch bis zu 100 Euro.


Schalten Sie Lampen bewusst ein. Nur um auf dem Sofa gemütlich ein Buch zu lesen, muss nicht das gesamte Haus in einer Festbeleuchtung erstrahlen. Und auch die Nacht sollte nicht durch Lichterketten, Gartenscheinwerfer und Ähnlichem zum Tag gemacht werden. Denn Natur und Mensch brauchen den Wechsel zwischen Hell und Dunkel für ihren biologischen Rhytmus.


Die Sonne schickt keine Rechnung. Also was spricht dagegen, ihre Kraft zu nutzen? Die Sonne lässt sich nicht nur mit Solaranlagen einfangen, sondern auch durch eine geschickte Einrichtung der Wohnung. Platzieren Sie Ihre Möbel am besten so, dass Sie in der Küche, am Schreibtisch, am Esstisch etc. das Tageslicht nutzen können. Helle Wände, Decken und spezielle, reflektierende Lamellen-Jalousien sorgen für noch mehr Helligkeit.  


Ob Flur, Schlafzimmer oder Küche: Lampen sind überall im Einsatz. Die Beleuchtung macht bis zu zwölf Prozent der gesamten Stromkosten eines Haushalts aus. Im Handumdrehen können Sie bis zu 80 % der Kosten sparen - mit Energiesparlampen.


Obwohl Glühlampen in der Anschaffung im Vergleich zu Energiesparlampen billiger sind, erweisen sich Energiesparlampen letztendlich als die bessere Wahl. Das liegt an ihrer längeren Lebensdauer und am deutlich niedrigeren Stromverbrauch. So können Sie sich durch eine 11-Watt-Energiesparlampe über deren gesamte Lebensdauer etwa 100 Euro Stromkosten sparen-im Vergleich zum Einsatz einer Glühlampe mit gleicher Helligkeit. 


Wer im eigenen Haushalt auf energieeffiziente Beleuchtung achtet, leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Denn die Erzeugung von Strom aus Kohle, Gas und Öl hat Kohlendioxid-Emissionen zur Folge, die als mitverantwortlich für den Klimawandel gelten. Selbst wenn der Beitrag jedes einzelnen sehr klein erscheinen mag - bei rund 39 Millionen Haushalten kommt da einiges zusammen.

 
Die herkömmliche Glühlampe erzeugt Licht, indem sie einen Draht zum Glühen bringt. Sie wandelt nur fünf bis zehn Prozent der elektrischen Energie in sichtbares Licht um. Der Rest wird als Wärme abgegeben. Nach rund 1.000 Betriebsstunden brennt der Glühdraht durch und die Lampe hat ausgedient. 


Der Einsatz einer  Energiesparlampe ist heute auch dort möglich, wo er früher eher schwierig war. Für Kronleuchter gibt es beispielsweise Energiesparlampen in Kerzenform- Am besten, Sie machen sich selbst ein Bild von der Formenvielfalt heutiger Energiesparlampen.  


Energiesparlampen gibt es heute in vielen verschiedenen Lichtfarben. Die Palette reicht von "tageslichtweiß" bis zu "extra-warm-weiß". Energiesparlampen, deren Lichtfarbe am ehesten einer herkömmlichen Glühlampe entspricht, können Sie an den Bezeichnungen "extra-warmweiß" oder "warmweiß" erkennen. Diese Energiesparlampen eignen sich gut für die gemütliche Beleuchtung von Wohnräumen. Arbeitsplatzsituationen sind mit "neutralweißen" Lampen passend ausgeleuchtet. 

Viele Gartengeräte funktionieren bereits mit umweltschonender Solarenergie.  Ersparnis: 100%.

Achten Sie bei der Anschaffung von neuen Haushaltsgeräten auf deren Energieeffizienzklasse- an ihr können Sie ganz leicht erkennen, ob ein Gerät sparsam (Energieklasse "A") oder ein "Energiefresser" ist (Energieklasse "G").

Wenn der Kauf von Haushaltsgeräten wie Backofen, Kühlschrank, Spül- und Waschmaschine ansteht, dann sollten Sie darauf achten, dass die Geräte nicht überdimensioniert sind und keine Energie verschwendenden Funktionen haben. Leider ist das EU-Label mit den Klassen A und G inzwischen völlig überholt und keine Hilfe mehr für Stromsparer. Vergleichen Sie den Verbrauch in Kilowattstunden (kWh), der auf dem Label steht bzw. lesen Sie in der Bedienungsanleitung den Verbrauch für die Programme und Funktionen nach, die Sie voraussichtlich am häufigsten benötigen werden. Nur bei Kühl- und Gefriergeräten ist das Label noch einigermaßen hilfreich: Kaufen Sie A++. Eine Gerätedatenbank finden Sie unter www.energiesparende-geraete.de.  

Wenn Sie Ihr warmes Wasser besonders klimafreundlich erzeugen, also z. B. mit einer Solaranlage, einer effizienten Holzheizung, einem modernen Brennwert-Kessel oder mit Nahwärme, dann können Sie Waschmaschine und Geschirrspüler direkt an die Warmwasserleitung anschließen. Benutzen Sie ein Vorschaltgerät zur Mischung von Kalt- und Warmwasser. Bei manchen Maschinen ist dieser Anschluss auch direkt möglich.  

Gehen Sie auf die Jagd nach Stromräubern. Mit einem Energiemonitor können Sie Ihre 230-Volt-Geräte durchmessen, um festzustellen, ob sie Stromräuber sind: z. B. weil sie zuviel Strom im Betrieb, im Aus-Zustand oder im Leerlauf verschwenden. Energiemonitore verleihen zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen, u. a. die BUND-Geschäftsstellen Baden-Württembergs.

Batterien und Akkus haben schlechte Energiebilanzen. Für die Herstellung normaler Batterien wird ca. 40- bis 500-mal mehr Energie verbraucht als diese später zur Verfügung stellen. Deshalb kostet eine Kilowattstunde Strom aus Batterien auch bis zu 400 Euro. Darum sollten Sie sich vor dem Kauf eines batteriebetriebenen Geräts überlegen, ob es nicht eine umweltfreundlichere Variante gibt: z. B. Solaruhr statt Knopfzelle, Spielzeugauto mit Federzugmechanik statt mit Elektromotor, Bohrmaschine mit Netz- statt mit Akkubetrieb und Geburtstagskarte ohne Musik statt mit integriertem Musikchip.   

Fangen Sie Regenwasser in einer Tonne auf und nutzen Sie es zum Blumen gießen.

Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind, dann lassen Sie sich vom Verkäufer oder Vermieter den gesetzlich vorgeschriebenen Energiepass zeigen. Es gibt den Pass in zwei unterschiedlichen Varianten:

  • Verbrauchsausweis: Basiert auf den Energieverbrauchsdaten des bisherigen Nutzers in den letzten drei Jahren. Deshalb ist das Ergebnis stark abhängig von den Bewohnern. Modernisierungsempfehlungen sind nur bedingt möglich, da die Gebäudehülle und Anlagentechnik nicht bewertet werden.
  • Bedarfsausweis: Die gesamte Gebäudehülle wird nach der Wärmedämmfähigkeit berechnet und die Anlagentechnik detailliert berücksichtigt. Hieraus ergibt sich der Jahresenergiebedarf und der Primärenergiebedarf. Die Ansätze für sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen werden aus den Ergebnissen sofort sichtbar. Der Bedarfsausweis ist wesentlich aussagekräftiger als der Verbrauchsausweis und wird daher von der dena (Deutsche Energie-Agentur) empfohlen.

Weitere Infos zum Gebäudeenergiepass finden Sie bei der Deutschen Energie-Agentur.


Prüfen Sie mit dem BUND-HeizEnergieCheck, ob Ihr Gebäude wärmetechnisch in Ordnung ist und ob Ihre Heizkosten angemessen sind. Bei zu hohen Verbrauchs- und Kostenwerten erhalten Sie gleich fachlichen Rat für nächste Schritte, um Abhilfe zu schaffen.

Gehen Sie auf Schwachstellensuche! Fachleute können mit Thermografiebildern und Blower-Doors-Tests Schwachstellen in Ihrem Haus aufspüren, wie z. B. Wärmebrücken und Undichtigkeiten. Wenn Sie diese Schwachstellen beheben, sorgen Sie nicht nur für ein behagliches Zuhause und weniger Energieverbrauch, sondern vermindern gleichzeitig auch das Risiko von Bauschäden und Schimmelpilzbildung.

Ein moderner Heizkessel ist der beste Energie-Sparer. Moderne, dem Wärmebedarf angepasste und gut isolierte Heizungsanlagen verbrauchen weniger Energie. Sofern technisch möglich, ist ein hydraulischer Abgleich, der für gleichmäßige Verteilung der Wärme in den Heizkörpern sorgt, empfehlenswert.

Heizungsanlagen regelmäßig durch Fachpersonal prüfen lassen - am Besten zu Beginn der Heizperiode: Nur so ist ein effektiver und wirtschaftlicher Betrieb Ihrer Anlage gewährleistet, der Ihre Heizkosten zusätzlich verringern kann. Ist die Temperaturabsenkung während der Nacht richtig eingestellt? Stimmt der Wasserdruck im Heizsystem? Beträgt die Wassertemperatur nicht mehr als 60 °C? Entspricht die Vorlauftemperatur dem Sollwert?

Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre sowie Armaturen in nicht beheizten Räumen müssen dort, wo sie zugänglich sind, gedämmt werden. 

Durch die Dämmung der Decke des unbeheizten Kellers können die gesamten Wärmeverluste eines Gebäudes um bis zu 10 % reduziert werden. Eine einfache und kostengünstige Maßnahme stellt das Verkleben von Styropor- und PUR-Hartschaumplatten dar. Die Dämmstoffdicke sollte mindestens 6 cm betragen.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) schreibt vor, dass alle zugänglichen, obersten Geschossdecken über beheizten Räumen gedämmt werden müssen, sofern sie noch ungedämmt sind bzw. das darüberliegende Dach keine Dämmung aufweist. Dafür eignen sich Dämmplatten aus Hartschaum oder Mineralfaser oder Schüttungen. Mit der Dämmung muss ein U-Wert von 0,24 W/m²K erzielt werden.

Zum gesunden Raumklima zu Hause gehört auch das richtige und regelmäßige Lüften. Pro Tag verdunsten in einem Vier-Personen-Haushalt bis zu zehn Liter Wasser - so viel wie der Inhalt eines Putzeimers. Das Lüften dient dazu, Feuchtigkeit, Gerüche und Schadstoffe aus der Wohnung abzuführen. Bei gekippten Fensterflügeln dauert der Luftaustausch 30 bis 75 Minuten. In der Zeit kühlt die Wand ums Fenster stark aus, der Dampf kondensiert: Es besteht Schimmelpilzgefahr. 

Richtiges Lüften sorgt für behagliche Wärme: Drehen Sie die Heizung aus und öffnen Sie die Fenster ganz. Lassen Sie die Fenster bei Durchzug fünf bis maximal zehn Minuten geöffnet. So tauschen Sie im Winter in nur wenigen Minuten die komplette Raumluft einer 75-m²-Wohnung aus, ohne dass die Wände viel Wärme verlieren. Wenn Sie dagegen mit einem gekippten Fenster dauerlüften, heizen Sie buchstäblich Ihr Geld zum Fenster hinaus. 

Ein Hygrometer zeigt die relative Luftfeuchte in den jeweiligen Räumen. Zwischen 50 und 55 % Luftfeuchtigkeit sind im Winter ideal, 60 bis 65 % im Herbst und Frühjahr. Hygrometer gibt es ab 8 Euro, elektronische Geräte sind ab etwa 15 Euro zu haben. 

Thermostatventile bremsen "automatisch": sie halten die Temperatur in den einzelnen Räumen konstant auf dem gewünschten Wert, auch wenn die Sonne ins Zimmer scheint. Durch die richtige Nutzung von Thermostatventilen kann 4 bis 8 % Heizenergie gespart werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Gardinen nicht die Thermostatventile verdecken, andernfalls funktionieren diese nicht ordnungsgemäß. Es werden inzwischen auch elektronische, programmierbare Thermostatventile angeboten. 

Schließen Sie abends Fensterläden, Rollläden oder Gardinen; dies hält die Wärme in Haus oder Wohnung. Im Altbau hält in Rolllädenkästen nur eine dünne Spanplatte die Kälte draußen. Mit preiswerten Systemen lassen sich die Kästen nachträglich dämmen. Grundsätzlich ist zu überlegen, ob sich ein Austausch der Fenster lohnen könnte. 

Heimliches Dauerlüften vermeiden: Fugen und Spalte an Fenstern mit Dichtungsprofilen abdichten. Je sorgfältiger diese angebracht werden, desto besser das Ergebnis. Das passende Profil ist abhängig von der Spalt- oder Fugenbreite.

Wärmebrücke "Heizkörpernischen": eine nachträgliche Wärmedämmung der Heizkörpernische - bei Platzmangel hilft auch eine 5 mm dicke, aluminiumkaschierte Styroporplatte - schafft Abhilfe und spart bis zu 6 % Heizenergie.

Jedes Grad zählt: die Raumtemperatur sollte im Wohnraum möglichst nicht mehr als 21 °C betragen. Jedes Grad weniger spart etwa 6 % Heizenergie! Unsere Empfehlung für andere Räume: In der Küche, wo Kühlschrank, Herd und Spülmaschine mitheizen: 18 °C, im Schlafzimmer: 17°C. Entscheidend ist hier die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Sie hängt vor allem von der raumseitigen Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ab. 

Elektrische Zusatzheizungen nur im Notfall: ein Dauerbetrieb von Heizlüftern und Radiatoren ist reine Energie- und Geldverschwendung. Solche Geräte sollten nur im Notfall oder sehr kurzfristig eingesetzt werden. 

Ein Umluftbackofen mit Ventilator verbraucht im Vergleich zum herkömmlichen Backofen- je nach Nutzungsanwendung- 25-40 % weniger Energie. Die gleichmäßige Hitzeverteilung durch den Ventilator im Backofen-Inneren bewirkt, dass die Speise schneller fertig ist. Sie können durch einen Umluftbackofen bis zu 20 Euro einsparen.

Halten Sie die Lüftungsgitter bei Stand- und Unterbaugeräten frei. Die Abwärme des Gerätes kann so optimal entweichen.

Heizen Sie den Backofen nicht vor. Fast alle Gebäckarten und Braten können Sie in den kalten Backofen setzen, ausgenommen die B-Teige (z. B. Blätterteig, Biskuit).

Sie brauchen die Herdplatte oder den Backofen nicht bis zum Ende der Garzeit anlassen. Nutzen Sie die Resthitze und schalten Sie die Kochstelle ca. fünf Minuten vor Garende aus.

Undichte oder zu kleine Topfdeckel können den Energieverbrauch verdreifachen. Schließt der Deckel nicht richtig, kann so ein Teil der Wärme ungenutzt entweichen.

Erhitzen Sie das Wasser zum Kochen vorher im Wasserkocher. Kaum zu glauben, aber wahr: Da der Wasserkocher schneller und effizienter als der Kochtopf auf der Herdplatte ist, können Sie auf diese Weise 30 % Energie sparen.

Kleine Ursache, große Wirkung: Kochen Sie immer mit der passenden Topfgröße. Zu kleine Töpfe verbrauchen 10-15 % mehr Energie, da sie nicht das gesamte Kochfeld abdecken und somit ungenutzt Energie verloren geht.

Garen Sie Speisen mit wenig Flüssigkeit, d. h. mit etwa 1/8 bis 1/4 Liter Wasser. Mit diesem "Trick" sparen Sie ca. 5-9 % Energie, da für die kleine Menge Flüssigkeit deutlich weniger Energie aufgewendet werden muss.

Ein Schnellkochtopf spart bei langen Garzeiten etwa 30-40 % Energie- und Kochzeit.

Der Toaster mit Aufsatz spart beim Brötchen aufbacken gegenüber dem Backofen bis zu 70 % Energie. Klarer Heimvorteil für den Toaster, da dieser gleich "auf Temperatur" ist und sich nach Erreichen des gewünschten Bräunungsgrads automatisch abschaltet.

Nutzen Sie immer das Sparprogramm Ihres Geschirrspülers. Das Sparprogramm spült mit 55°C und heizt das Wasser geringer auf- eine Ersparnis von bis zu 25 %.

Die Mikrowelle ist beim Garen kleiner Portionen bis 400 g Energie sparender als der Herd. Die Mikrowelle kann ihre Energie gezielter einsetzen. Erst bei größeren Essensmengen muss sie sich dem "Konkurrenten" Herd geschlagen geben.

Verwenden Sie nur Kochgeschirr mit ebenem, mindestens 4 bis 5 mm starkem Boden und gut schließendem Deckel.

Eine energieeffiziente Spülmaschine benötigt deutlich weniger Energie als das Spülen von Hand. Jedoch sollte die Maschine voll beladen und weitgehend mit dem Energiesparprogramm (meist 50°C) betrieben werden; andere Programme benötigen viel mehr Strom. Lediglich manche Kurz- oder Glasprogramme für schwach verschmutztes Geschirr sind noch sparsamer. Verzichten Sie auf ein Vorspülen per Hand; entfernen Sie grob die Speisereste, bevor Sie das Geschirr in die Maschine geben.

Kochen ist nicht gleich Kochen: Die verfügbaren Techniken sind unterschiedlich effizient. Am klimafreundlichsten kocht es sich mit dem Solarkocher. Als gängige Technik für die moderne Küche folgt der Gasherd, an nächster Position als Induktionskochfeld inkl. spezieller Töpfe, dann das Glaskeramikfeld. An letzter Position in punkto Klimafreundlichkeit und Energieeffizienz liegen die gusseisernen Kochplatten. 

Topf bzw. Pfanne und Kochplatte bzw. -zone sollen die gleiche Größe haben, damit keine Wärme unnötig verloren geht oder das Kochen viel zu lang dauert.

Auf jeden Topf gehört der passende Deckel. Fehlende oder unpassende Deckel verbrauchen die zwei- bis dreifache Menge an Energie.

Gemüse und Kartoffeln nicht im Wasserbad ertränken. Es reicht, wenn der Topfboden mit Wasser bedeckt ist, so dass das Gemüse im Dampf gart.

Viele Elektroherde haben eine lange Nachheizphase, so dass die Kochplatte auch nach dem Ausschalten noch genügend Wärme liefert. Nutzen Sie diese Energie. 

Der Einsatz eines Schnellkochtopfs lohnt sich für Speisen, die in einem normalen Topf 20 Minuten und länger gegart werden müssten. Der Schnellkochtopf spart rund 30 % Strom, bis zu 50 % Zeit und schont die Vitamine.

Was das Energiesparen angeht, ist der Umluftbetrieb im Backofen der Ober- und Unterhitze meist überlegen. Mit Umluft können Sie bei gleicher Gar-Dauer um 20°C niedrigere Temperaturen wählen. 

Vermeiden Sie das Vorspülen unter fließendem Wasser bei einer Geschirrspülmaschine.

Tauen Sie Ihren Kühlschrank regelmäßig ab. Durch den Abtauvorgang verschwindet die Reifschicht, wodurch ein effizientes Kühlen mit einem geringen Stromverbrauch gewährleistet wird. Übrigens: Moderne, energiesparende Kühlschränke verfügen normalerweise über eine Abtauautomatik.

Tauschen Sie eine defekte Gummidichtung am Kühlgerät schnell aus. Durch die undichte Stelle kann die Kälte entweichen, der Kühlschrank benötigt mehr Energie, um die eingestellte Gradzahl im Inneren zu halten.

Entscheiden Sie sich beim Kauf eines Frosters für eine Gefriertruhe statt für einen Gefrierschrank. Die Gefriertruhe ist sparsamer als der Gefrierschrank.

Befüllen Sie Ihre Gefriertruhe ganz anstatt nur zur Hälfte. Eine halbvolle Gefriertruhe benötigt fast soviel Strom wie eine gefüllte.

Stellen Sie die Lagertemperatur im Kühlschrank auf +7°C ein, im Gefriergerät auf -18°C.

Stellen Sie nur abgekühlte Speisen (ab Zimmertemperatur) in den Kühlschrank. Die Wärme der Speise heizt das Innere des Kühlschranks "unfreiwillig" auf, daher benötigt der Kühlschrank mehr Energie, um die eingestellte Gradzahl im Inneren zu halten.

Ihr Kühlschrank sollte unbedingt einen kühlen Standort in der Küche haben. Durch eine direkte Sonneneinstrahlung, der Hitzeabstrahlung durch den Herd oder Heizung muss der Kühlschrank mehr Energie aufwenden, um auf die eingestellte Temperatur herunterzukühlen. Bei 25°C Raumtemperatur verbraucht er 25% mehr Energie als bei 20°C.

Achten Sie beim Öffnen der Kühlschranktür auf möglichst kurze Be- und Entladezeiten. War die Kühlschranktür lange geöffnet, konnte viel der künstlich erzeugten Kälte ausströmen. Der Kühlschrank muss nun mit mehr Energie dafür sorgen, dass er die eingestellte Kühl-Gradzahl wieder erreicht.

Mit einem Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++, möglichst ohne No-Frost-Funktion und ohne integriertes Gefrierfach, fängt das Stromsparen erst an. Der Stromverbrauch hängt auch vom Nutzerverhalten ab.

Kühlschrank an einen kühlen Ort - nicht in die Sonne oder neben Wärmequellen wie z. B. Herd - aufstellen (jedoch angegebene Umgebungstemperatur nicht unterschreiten). 

Die Rückseite des Kühlschranks sollte möglichst gut umlüftet sein, damit die Wärme abziehen kann. Halten Sie ggf. die Lüftungsschlitze frei. 

Die optimale Temperatur im Kühlschrank beträgt 7°C (im obersten Fach möglichst weit vorne messen). 

Vermeiden Sie Leere im Kühlschrank, damit weniger Luft beim Öffnen entweicht.

Reif- und Eisbeläge sollten Sie im Kühlschrank abtauen, sobald sie dicker als drei Millimeter sind. 

Tauen Sie gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank auf.

Reinigen Sie alle ein bis zwei Jahre vorsichtig Kompressor und Wärmetauscher des Kühlschrankes und prüfen Sie die Türdichtungen.

Alte "Glotze" zu Hause? Ein neues Fernsehgerät verbraucht ca. 80% weniger Energie als ein Altgerät. Das heißt Sie können bis zu 600 Euro einsparen.

Verzichten Sie auf den Stand-by-Modus bei Elektrogeräten. Der "Stand-by"-Modus ist zwar bequem, aber unnötig. Jedes "Stand-by"-Watt kostet Sie jährlich ca. 1,50 Euro.

Schalten Sie PC, Scanner & Co. erst dann ein, wenn diese wirklich benötigt werden- das spart bis zu 5% Strom. Sie sparen dadurch bis zu 40,20 Euro.

Verwenden Sie für Bürogeräte eine abschaltbare Steckdosenleiste. Viele Bürogeräte werden zwar beim Hochfahren des PC automatisch mit angeschaltet, laufen dann aber stundenlang im "Leerlauf"- das kostet unnötig Strom.

Schalten Sie den Monitor Ihres PCs bei längeren Arbeitspausen ab. Der PC-Bildschirm benötigt doppelt so viel Strom wie der Rechner selbst. Außerdem verbessert ein ausgeschalteter Monitor das Raumklima erheblich.

Schalten Sie den PC-Drucker nur nach Bedarf ein. Der Stromverbrauch eines Laserdruckers ist mindestens doppelt so hoch wie der eines Tintenstrahl-, Nadel- oder Thermodruckgeräts.

Koppeln Sie Hifi-Geräte ohne Netzschalter an eine abschaltbare Steckdosenleiste. Unterhaltungselektronik wie Stereoanlage oder Fernseher verbrauchen auch im "Stand-by"-Modus noch unnötig viel Strom. Ein Kabelschalter kann hier Abhilfe schaffen. Prüfen Sie vorher, ob dann evtl. die eingespeicherten Geräteeinstellungen verloren gehen.

Zwei Großkraftwerke laufen in Deutschland für den sinnlosen Stromverbrauch von Elektrogeräten, die Strom fressen, obwohl sie "aus" sind. Stromfresser können z. B. Videorecorder, DVD-Player, Espressomaschinen, Ladegerät, Hifi- und EDV-Anlagen sein. Schein-Aus-Zustände, Stand-by-Betrieb etc. kosten einen Haushalt im Schnitt 85 Euro pro Jahr. 

Viele Geräte verfügen über keinen echten Ausschalter mehr. Diese Geräte verbrauchen weiter Strom, obwohl sie direkt am Gerät ausgeschaltet wurden; sie sind nur "Schein-Aus". Wenn Sie Ihre Geräte nicht nutzen, trennen Sie sie vollständig vom Netz; ziehen Sie den Stecker oder schalten Sie eine schaltbare Steckdosenleiste dazwischen. 

Die Informations- und Kommunikationstechnik produziert inzwischen genauso viele Klimagase wie der weltweite Flugverkehr. Denn jeder Klick kostet Energie: Ein ebay-Angebot 30 Wattstunden. Eine einzige Suchanfrage bei Google acht Wattstunden (entspricht dem Verbrauch einer Energiesparlampe pro Stunde). Dabei setzen die großen Rechenzentren schon auf effiziente Technologien - bei Stromrechnungen in Millionenhöhe ein wirtschaftliches Muss. Gönnen Sie sich und Ihrem Rechner auch mal eine Pause.

Größer, schneller, Strom fressender.... das scheint die unaufhaltsame Entwicklung in der EDV. Doch es muss nicht immer der High-Performance-Computer sein, nur um einfache Anwendungen zu nutzen. Beachten Sie, dass ein Notebook etwa 50 bis 80 % weniger Energie verbraucht als ein vergleichbarer Desktop-PC mit Röhren-Monitor. Oder dass trotz vergleichbarer Leistungen sich die Stromverbräuche von Rechnern um ein Vielfaches unterscheiden können und Spiele-Grafikkarten immer viel Strom verbrauchen. Eine Orientierungshilfe für Strom sparende Desktop- und mobile PC's ist der Energy Star Version 4.0.  In der Datenbank der EU sind alle mit dem Energy Star ausgezeichneten Bürogeräte mit ihrem Stromverbrauch aufgeführt. 

Flachbildschirme sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als Röhrenmonitore, jedoch verbraucht ein handelsüblicher Flachbildschirm (LCD) rund 50 % weniger Energie als ein vergleichbarer Röhren-Monitor. Wird der Bildschirm rund acht Stunden pro Tag genutzt, rentiert sich die Anschaffung nach ungefähr zweieinhalb Jahren. 

Managen Sie den Stromverbrauch Ihrer Computer-Anlage richtig. Ein Power-Management kann den Verbrauch um bis zu 90 % verringern. Schalten Sie den Computer samt Peripheriegeräte über eine schaltbare Steckerleiste ab, dann gibt es ganz sicher keine heimlichen Stromfresser mehr. 

Deaktivieren Sie den Bildschirmschoner und aktivieren Sie stattdessen die Funktion "Monitor ausschalten", z. B. nach 5 Minuten der Nichtbenutzung.

Gönnen Sie Ihrem Computer auch mal eine Pause und schalten Sie ihn komplett aus. Denn ständig in Betrieb zu sein, macht nicht nur der Hardware und dem Klima Stress, sondern schließlich meist auch dem User.  

Nutzen Sie alle Energiesparfunktionen; sie sorgen dafür, dass nur diejenige Hardware-Komponente Strom verbraucht, die tatsächlich gerade genutzt oder für den Betrieb benötigt wird. Alle anderen Komponenten schaltet der Rechner automatisch ab - vorausgesetzt sie unterstützen den Energiesparmodus.

Obwohl LCD-Flachbildschirme als Computermonitore weniger Strom verbrauchen als Röhrenmonitore, gilt dies bei Fernsehern nur eingeschränkt. Ein verschwenderischer 32-Zoll-Flachbild-Fernseher verbraucht etwa soviel wie drei durchschnittliche Röhren-Geräte. Besonders viel Strom verbrauchen Plasma-Geräte, denn je nach Größe und Typ kommen schnell 300 bis 500 Watt zusammen, also 5- bis 8-mal so viel wie bei einem mittelgroßen Röhren-Fernseher. Achten Sie beim Kauf auf den Stromverbrauch, einen echten Ausschalter und eine Stand-by-Leistung von unter 0,5 Watt. 

Waschen mit 60°C statt 95 °C spart etwa 25 % Energie. Bei der niedrigeren Einstellung muss die Waschmaschine nicht so viel Energie zum Aufheizen aufbringen- das macht sich bezahlt. Dank moderner, hochwirksamer Waschmittel wird die Wäsche ebenfalls strahlend sauber. Bei einer ca. 5 Jahre alten Waschmaschine verbrauchen Sie bei einer 60°C Wäsche 1 kWh, bei einer 30°C Wäsche werden maximal 0,6 kWh verbraucht. Dies entspricht einer Einsparung von 40 %.

Beladen Sie Ihre Waschmaschine immer mit der optimalen Füllmenge. Halbvolle Waschmaschinen benötigen genauso viel Strom, Wasser und Waschmittel wie volle.         

Verzichten Sie beim Waschen auf die Vorwäsche. Moderne Waschmittel machen einen Vorwaschgang- außer bei extrem verschmutzter Wäsche- normalerweise überflüssig.

Dosieren Sie das Waschmittel entsprechend der Wasserhärte. Die optimale Einstellung hilft, weniger Waschmittel und Wasser zu verbrauchen.

Achten Sie beim Waschmaschinenkauf auf das Energiesparlabel.  Das Energiesparlabel zeigt Ihnen die jeweilige Energieeffizienzklasse des Gerätes an. Besonders sparsame Geräte finden Sie in der Energieklasse "A", wahre "Energiefresser" sind Geräte der Energieeffizienzklasse "G".

Achten Sie beim Waschmaschinenkauf darauf, dass diese mit einer Mengenautomatik-Funktion ausgestattet ist.  Die Mengenautomatik passt die benötigte Wassermenge automatisch der tatsächlichen Wäschemenge an.

Achten Sie beim Wäschetrockner immer auf die optimale Füllmenge und lasten Sie die Trommel aus.   Zweimal die halbe Menge Wäsche trocknen statt einer Ladung kostet Sie 30% mehr Energie. Angaben zur optimalen Trommelfüllmenge finden Sie in der Gebrauchsanweisung des Geräts.

Reinigen Sie beim Wäschetrockner nach jedem Trockenvorgang das Flusensieb. Mit einem vollen Flusensieb verlängert sich die Trocknungszeit und damit der Energieverbrauch.

Entfernen Sie Flecken sofort; das ermöglicht ein Waschen mit niedriger Temperatur und weniger Waschmittel.

Lüften Sie beim Kondensationstrocker während des Trocknens den Aufstellraum.

Die Waschwirkung von Waschmitteln ist heute so groß, dass Kochwäsche auch bei 60°C sauber wird. Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine optimal aus und verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang. Wenn Sie zusätzlich Buntwäsche bei 30°C bis 40°C waschen, können Sie im Jahr 100 Kilowattstunden Strom einsparen. Sie können somit bis zu 20 Euro pro Jahr sparen.

Schleudern Sie die Wäsche immer mit einer möglichst hohen Drehzahl. Wer seine Wäsche mit 1200 U/min statt mit 800 U/min schleudert, verbraucht anschließend beim Trockner 1/3 weniger Energie.

Wählen Sie beim Wäschetrockner immer den richtigen Trocknungsgrad. Ist das verkehrte Programm eingestellt, muss der Trockner unnötigerweise mehr Energie einsetzen.

Füllen Sie Ihre Waschmaschine immer voll; automatische Mengen-, Beladungs- oder 1/2-Programme verbrauchen überproportional viel Energie. Nutzen Sie vor allem Energiesparprogramme und verzichten Sie auf die Vorwäsche. Auf 95°C-Waschgänge können Sie fast immer verzichten. Meist reichen 30 oder 40°C aus, bei sehr hartnäckiger Verschmutzung empfiehlt sich eine Temperatur von 60°C. Bedenken Sie: Je höher die Waschtemperatur, desto höher der Stromverbrauch. Sie sparen die Hälfte an Strom, wenn Sie Ihre Wäsche statt bei 60°C nur bei 40°C waschen. Schalten Sie auf 30°C herunter, benötigen Sie nur noch knapp ein Drittel. 

Brauchen Sie wirklich einen Wäschetrockner? Die klassische Wäscheleine ist immer viel effizienter. Wäschetrockner sind in der Regel Stromfresser. Bei einem durchschnittlichen Trockner wird pro Durchgang viermal soviel Strom verbraucht wie für eine 60°C-Buntwäsche. Das EU-Label der Klasse A erreichen nur Geräte, die über Gas oder eine Wärmepumpe beheizt werden. Für Haushalte ohne Erdgasanschluss empfehlen wir Geräte mit Wärmepumpe oder Kaltluftschranktrockner. Eine mit 1.200 Umdrehungen geschleuderte Wäsche ist übrigens oft halbgetrocknet. Wenn Sie maschinell trocknen: Achten Sie darauf, die Wäsche nicht zu übertrocknen, denn das schadet den Textilien, Ihrer Stromrechnung und dem Klima.