Tarifberater

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Wenn die bisherige EEG-Förderung endet

Wohin mit dem Ökostrom aus privaten Photovoltaik-Altanlagen?

Betreiber einer privaten Photovoltaik-Anlage profitieren seit dem Jahr 2000 von der gesetzlich auf 20 Jahre festgelegten Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz.

Der Bundestag hat Mitte Dezember die eingebrachte Novelle 2021 zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verabschiedet. Damit treten neue Bestimmungen zum 1. Januar 2021 in Kraft. 

PV-Altanlagenbetreiber sind nun berechtigt, ihren Strom dem Netzbetreiber weiterhin zu einer Einspeisevergütung in Höhe des Jahresmarktwertes anzubieten. Es handelt sich um einen energieträgerspezifischen Marktwert, welcher jährlich variiert. Da die genaue Höhe des Marktwerts noch nicht bekannt ist, kann es daher zu Verzögerungen bei der ersten Abschlagszahlung kommen. Diese Vorgabe gilt nur für Erzeugungsanlagen < 100 kW bis 31.12.2027. Für den Zeitraum danach herrscht eine Direktvermarktungspflicht für den Anlagenbetreiber.

Damit Sie die neue Einspeisevergütung als ausgeförderte Anlage in Anspruch nehmen können, müssen Sie nichts unternehmen. Eine Zuordnung der Erzeugungsanlage wird automatisch vom Netzbetreiber vorgenommen. Bei Eigenversorgung muss der Anlagenbetreiber die Erzeugungsanlage technisch umbauen lassen. Bitte setzen Sie sich hierfür mit einem Elektrofachbetrieb in Verbindung.

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