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Wasserkraft

Ohne Strom läuft nichts. Aber Sie haben die Wahl, wie der Strom für Sie produziert wird. Am liebsten sauber, aus natürlichen Energiequellen, ohne Schadstoffausstoß und vor Ort produziert? All das bietet Wasserkraft! Mit derzeit sechs aktiven Wasserkraftwerken knüpfen wir an eine gute alte Tradition an, die heute so modern ist wie nie. Denn unter den erneuerbaren Energiequellen spielt Wasser eine wichtige Rolle. Praktisch unerschöpflich liefert uns die Kraft des Wassers saubere Energie. Erzeugt mit umweltschonender und ausgereifter Kraftwerkstechnologie gewinnen wir in unseren Kraftwerken in und um Reutlingen elektrische Energie für unsere Strom-Produkte EchazStrom, ErmsStrom, NeckarStrom und FairStromOstsee.

Stellen Sie auf unseren Ökostrom um und tun Sie der Umwelt etwas Gutes.

Durch die Umstellung Ihrer Stromversorgung auf umweltfreundlichen EchazStrom, NeckarStrom oder FairStromOstsee können Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz bei einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh um 1.904 kg CO2 verbessern (Basis Strommix 2015, Deutschland). Außerdem unterstützen Sie mit dem Förderbeitrag EchazCent, OstseeCent oder NeckarCent der zu 100 % in unseren Förderfonds fließt, den weiteren Ausbau der Stromerzeugung aus Wasserkraft in unserer Region.

Unsere Wasserkraftwerke in der Region

Wasserkraftwerk am Diegele-Wehr in Bad Urach

Die Energiewende anpacken – das haben sich alle Beteiligten beim gemeinsamen Wasserkraft-Projekt in Bad Urach auf die Fahne geschrieben. Bereits seit Jahren realisiert FairEnergie aktiv den Ausbau erneuerbarer Energietechnologien in der Region.

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Wasserkraftwerk an der Echaz beim Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen

Der Bau des fünften Wasserkraftwerks an der Echaz beim Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen, begann im Juni 2011. In der Geschichte unserer mit Wasser betriebenen Kraftwerke kommt hier neben der bisherigen Turbinentechnik erstmals eine alternative Technik zum Einsatz.

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Wasserkraftwerk bei Kirchentellinsfurt am Neckar

Baulich wie technisch gesehen, stellt dieses Kraftwerk eine interessante Anlage aus den Anfängen der Wasserkraftnutzung und der Reutlinger Stromversorgung dar, die sich harmonisch in die Neckarlandschaft einfügt.

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Wasserkraftwerk am Reutlinger Gerberwehr

Im Rahmen einer umfangreichen, naturnahen Sanierung des Echazufers wurde das Gerberwehr 1999 im Zentrum Reutlingens wieder in Stand gesetzt und für die Stromerzeugung nutzbar gemacht.

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Wasserkraftwerk am Reutlinger Lohmühlewehr

Im September 2007 wurde das Wasserkraftwerk am Lohmühlewehr zur erneuerbaren Stromerzeugung an der Echaz in Betrieb genommen. 

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Wasserkraftwerk Wernersche Mühle in RT-Betzingen

In Betzingen steht die "Wiege der Reutlinger Energieversorgung" - die "Wernersche Mühle". In ihrer Getreidemühle errichteten die Müller Martin und Georg Werner 1893 eines der ersten Elektrizitätswerke der Region.

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Wasserkraftwerk am Diegele-Wehr in Bad Urach

 

Die Energiewende anpacken – das haben sich alle Beteiligten beim gemeinsamen Wasserkraft-Projekt in Bad Urach auf die Fahne geschrieben. Bereits seit Jahren realisiert FairEnergie aktiv den Ausbau erneuerbarer Energietechnologien in der Region.

Herz- und Prunkstück der neuen Anlage ist die acht Tonnen schwere Wasserkraftschnecke. Die Energieumwandlung erfolgt dann durch einen Generator.

Gerade die Wasserkraftschnecke ist es, die diese Anlage von anderen Wasserkraftwerken unterscheidet: Dort kommen nämlich überwiegend Turbinen zum Einsatz, die der Bad Uracher „Schnecke“ in puncto Unterhaltskosten und vor allem Langlebigkeit kaum das Wasser reichen können. Denn anders als ihre „Konkurrentinnen“ hat die „Schnecke“ eine realistische Lebenserwartung von bis zu 100 Jahren.

In Sachen Umweltbilanz punktet das neue Wasserkraftwerk im Ermstal mit klimafreundlichen Zahlen: Es spart rund 71.000 kg Kohlendioxid, 38 kg Schwefeldioxid sowie 61 kg Stickoxide pro Jahr ein.

Technische Daten:

  • Inbetriebnahme: Oktober 2015
  • Nennleistung: 25 kW
  • Erzeugung: ca. 140.000 kWh/Jahr
  • CO2-Einsparung*: ca. 66.640 kg/Jahr
  • versorgte Haushalte: ca. 40
  • Fallhöhe: 1,82 m
  • Wasserdurchfluss: 2 m³/s
  • Turbine: Wasserkraftschnecke

Wasserkraftwerk an der Echaz beim Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen

 

Der Bau des fünften Wasserkraftwerks an der Echaz beim Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen, begann im Juni 2011. In der Geschichte unserer mit Wasser betriebenen Kraftwerke kommt hier neben der bisherigen Turbinentechnik erstmals eine alternative Technik zum Einsatz. Mit der Elektrizität, die durch das sogenannte oberschlächtige Wasserrad erzeugt wird, können etwa 40 Haushalte versorgt werden.

Der Bau des Wasserrades bedeutet für Pfullingen nicht nur eine Aufwertung des Stadtbildes, sondern auch eine ökologische Verbesserung der Lebensräume an der Echaz.

Technische Daten:

  • Inbetriebnahme: 2012
  • Nennleistung: 20 kW
  • Erzeugung: ca. 140.000 kWh/Jahr
  • CO2-Einsparung*: ca. 66.640 kg/Jahr
  • versorgte Haushalte: ca. 40
  • Fallhöhe: 2,84 m
  • Wasserdurchfluss: 1,2 m³/s
  • Turbine: Wasserrad oberschlächtig, Ø 2,5 m

 

 

Wasserkraftwerk bei Kirchentellinsfurt am Neckar

 

Baulich wie technisch gesehen, stellt dieses Kraftwerk eine interessante Anlage aus den Anfängen der Wasserkraftnutzung und der Reutlinger Stromversorgung dar, die sich harmonisch in die Neckarlandschaft einfügt. Seit der Inbetriebnahme im Jahr 1926 steht es heute noch aktiv und zuverlässig im Dienste der Stromerzeugung bei der FairEnergie.

Die Stromerzeugung im Kraftwerk Kirchentellinsfurt hat heute nur noch einen geringen Anteil am Gesamtstrombedarf im Versorgungsgebiet der FairEnergie. Sie liegt im Jahresdurchschnitt etwa bei 5 Mio. kWh (Kilowattstunden), dies entspricht weniger als 1 % der Gesamtmenge. Im Gegensatz dazu lag der Anteil im Jahr 1926 noch bei fast 60 %.

Technische Daten:

Laufwasserkraftwerk

  • Inbetriebnahme: 1926
  • Nennleistung: 1.200 kW
  • Erzeugung: ca. 5.000.000 kWh/Jahr
  • CO2-Einsparung*: ca. 2.380.000 kg/Jahr
  • versorgte Haushalte: ca. 1.100
  • Fallhöhe: 6,4 m
  • Wasserdurchfluss: 25,8 m³/s
  • Turbine: 4 Francis-Zwillingsturbinen

Pumpspeicherkraftwerk

  • Nennleistung: 1.300 kW
  • Fallhöhe: 127 m
  • Wasserdurchfluss: 1,6 m³/s
  • Turbine: Francis-Turbine

Wasserkraftwerk am Reutlinger Gerberwehr

 

Im Rahmen einer umfangreichen, naturnahen Sanierung des Echazufers wurde das Gerberwehr 1999 im Zentrum Reutlingens wieder in Stand gesetzt und für die Stromerzeugung nutzbar gemacht.

Mit dem sanierten Gerberwehr haben die Stadt Reutlingen und die FairEnergie einen aktiven umweltschonenden Beitrag zur Nutzung und zum Ausbau regenerativer Energien geleistet. Zudem bietet der renaturierte Echaz-Flussabschnitt vermehrt Lebensraum für heimische Pflanzen und Tiere.

Technische Daten:

  • Inbetriebnahme: 1999
  • Nennleistung: 50 kW
  • Erzeugung: ca. 200.000 kWh/Jahr
  • CO2-Einsparung*: ca. 95.200 kg/Jahr
  • versorgte Haushalte: ca. 57
  • Fallhöhe: 3 m
  • Wasserdurchfluss: 2,4 m³/s
  • Turbine: Kaplan-Schachtturbine

Wasserkraftwerk am Reutlinger Lohmühlewehr

 

Im September 2007 wurde das Wasserkraftwerk am Lohmühlewehr zur erneuerbaren Stromerzeugung an der Echaz in Betrieb genommen. Zur Stromgewinnung nutzt die FairEnergie ausschließlich die Kraft des am Lohmühlewehr gestauten Wassers und zeigt damit erneut, wie ernst es ihr mit der Förderung erneuerbaren Energien in der Region ist.

Durch die Erzeugung von emissionsarmem Regenerativstrom am Lohmühlewehr bleiben der Umwelt jedes Jahr rund 162.000 kg Kohlendioxid, 87 kg Schwefeldioxid, 140 kg Stickoxide und 4,5 kg Feinstaub erspart.

Technische Daten:

  • Inbetriebnahme: 2007
  • Nennleistung: 83 kW
  • Erzeugung: ca. 320.000 kWh/Jahr
  • CO2-Einsparung*: ca. 152.320 kg/Jahr
  • versorgte Haushalte : ca. 90
  • Fallhöhe: 4 m
  • Wasserdurchfluss: 2,5 m³/s
  • Turbine: Kaplan-S-Rohrturbine

Wasserkraftwerk Wernersche Mühle in RT-Betzingen

 

In Betzingen steht die "Wiege der Reutlinger Energieversorgung" - die "Wernersche Mühle". In ihrer Getreidemühle errichteten die Müller Martin und Georg Werner 1893 eines der ersten Elektrizitätswerke der Region. Der anfangs über Wasserräder produzierte Gleichstrom wurde zunächst an Betzinger Handwerksbetriebe und Landwirte verkauft. 1979 ging die Mühle in den Besitz der Stadt Reutlingen über.

Seit 2009 wurde die denkmalgeschützte Mühle von FairEnergie in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Reutlingen, der Bezirksgemeinde Betzingen, dem Landratsamt Reutlingen sowie dem Regierungspräsidium Tübingen für die Stromerzeugung nutzbar gemacht.

Durch die umweltbewusste Stromerzeugung werden pro Jahr ca. 90.000 kg Kohlendioxid, 47 kg Schwefeldioxid und 77 kg Stickoxide eingespart.

Technische Daten:

  • Inbetriebnahme: 2010
  • Nennleistung: 30 kW
  • Erzeugung: ca. 175.000 kWh/Jahr
  • CO2-Einsparung*: ca. 83.300 kg/Jahr
  • versorgte Haushalte: ca. 50
  • Fallhöhe: 3,1 m
  • Wasserdurchfluss: 1,2 m³/s
  • Turbine: Francis-Schachtturbine

* Kohlendioxideinsparung basiert auf dem „Strommix Deutschland“ Stand 2015.