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Energie fürs Leben

Energie kann man weder sehen noch anfassen, aber sie begleitet uns jeden Tag — sie bringt Glühbirnen zum Leuchten, macht das Duschwasser warm und den Kühlschrank kalt. Und sie bewegt Autos, Busse und Bahnen. Woher kommt die ganze Energie eigentlich? Naturgewalten wie Wind, Wasser und Sonne können zur Energieerzeugung eingesetzt werden.

Strom aus der Steckdose kennt jeder! Während dieser Strom für uns Menschen erst erzeugt werden muss (im besten Fall durch Wasser, Sonnen- oder Windenergie) gibt es erstaunliche Fische, die mit ihrem Körper selbst Strom erzeugen können. Dafür benutzen sie abgewandelte Muskelzellen, die direkt unter der Haut liegen. Tausende dieser elektrischen Zellen können auf Befehl vom Gehirn aktiviert werden und erzeugen dann elektrische Spannungen.


Wind kann große Windräder antreiben: Die Rotorblätter werden vom Wind zum Drehen gebracht, dabei entsteht die Rotationsenergie. Diese wird von einem Generator im Windrad in elektrische Energie umgewandelt und in unser Stromnetz eingeleitet (das nennt man Einspeisen). Von unserem Stromnetz aus werden alle Häuser und Wohnungen mit Strom versorgt.


Der größte Teil der Energie in Deutschland wird durch Windkraft erzeugt. Die Sonne ist ein weiterer wichtiger Energielieferant. Die Sonne hat eine unvorstellbar große Kraft, ohne die ein Leben auf unserem Planeten undenkbar wäre. Jeden Tag aufs Neue erreichen ihr Licht und ihre Wärme unsere Erde. Eine riesige Menge aus brodelnden Gasen, Wasserstoff und Helium, im Inneren der Sonne sorgt für ein nahezu endloses Energiepotenzial, das der Mensch noch ein paar Milliarden Jahre nutzen kann. Die Energie der Sonnenstrahlung wird über Fotovoltaikanlagen auf Dächern und Felder eingesammelt und zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt.
Wenn du schon am Meer warst, hast du bestimmt am eigenen Leib gespürt, welche Kraft Wasser und Wellen haben können. In sogenannten Wasser- oder Wellenkraftwerken treiben Wasser und Wellen Turbinen und Generatoren an, die dann elektrische Energie erzeugen.
Bei den meisten Fischarten ist das Stromfeld recht gering. Es reicht aber aus, um mit kurzen Stromstößen zum Beispiel Fressfeinde abzuwehren. Manche Arten halten ein kleines, aber gleichmäßiges Stromfeld aufrecht und können sich auf diese Weise in den dunklen Meerestiefen besser orientieren und sogar mit Artgenossen kommunizieren.

Richtig hohe Spannung erzeugen können manche Arten des Zitterrochens und des Zitteraals. Der südamerikanische Zitteraal kann bis zu 600 Volt erzeugen und damit nicht nur seiner Beute, sondern auch für den Menschen sehr gefährlich werden. Zum Vergleich: Die Spannung einer Steckdose beträgt gerade einmal 230 Volt.

Und auch aus Pflanzen wie Mais und unseren Bio-Abfällen, die wir jeden Tag in die Tonne werfen, kann Energie entstehen. In Biogasanlagen werden ihre Bestandteile von Bakterien zersetzt. Dabei entstehen Gase, die zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden. Sonne, Wind, Wasser und Pflanzen lassen sich nicht aufbrauchen, deshalb nennen wir sie erneuerbare Energien. Jetzt hast du bestimmt schon einiges Neue dazugelernt! Hast du noch die Energie, um bei unserem Gewinnspiel mitzumachen? Los gehts!