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Reicheneck - Wärmenetz 4.0 hat bereits seinen ersten Gewinner

v.l.n.r. Ulrich Altmann, Bezirksbürgermeister von Reicheneck; Lukas Vöhringer von der FairEnergie und Rainer Schorlepp aus Reicheneck mit iPad

Bezirksbürgermeister Ulrich Altmann und Lukas Vöhringer von der FairEnergie GmbH konnten einem strahlenden Reichenecker, Rainer Schorlepp, vor wenigen Tagen seinen Gewinn überreichen: ein top modernes Apple iPad.

Gewonnen hat Herr Schorlepp das iPad bei einer gemeinsamen Einwohnerbefragung von Gemeindeverwaltung und FairEnergie zu einem möglichen Wärmenetz 4.0 in Reicheneck, bei dem es um eine klimafreundliche Wärmeversorgung für Reicheneck geht und wie der Weg dorthin konkret gelingen kann.

Zentraler Bestandteil des vorgelegten Konzeptes ist der Aufbau eines innovativen Wärmenetzes auf Basis Erneuerbarer Energien. Die Vorteile liegen hierbei klar auf der Hand: Eine lokale Wärmeversorgung über ein Reichenecker Wärmenetz kann bei einer entsprechenden Beteiligung, bis zu 1.800 Tonnen CO2 einsparen, dies entspricht ca. 550.000 l Heizöl, die pro Jahr weniger verbraucht werden.

Besonderer Komfort für Kundinnen und Kunden: keine Brennstoffbeschaffung, keine Brennstofflagerung, keine Wartungsverträge, aber ganzjährig ein zuverlässiger rund-um-die-Uhr-Service durch Fachpersonal der FairEnergie.

Und durch die Nutzung vom Wärmenetz erfüllen die angeschlossenen Haushalte automatisch die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG).

Dieses innovative Konzept kann jedoch nur realisiert werden, wenn möglichst viele Gebäude in Reicheneck an das Wärmenetz angeschlossen werden.

Um die Anschlussbereitschaft an ein Wärmenetz in Reicheneck besser einschätzen zu können, wurden alle Reichenecker Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer schriftlich zu ihrem Interesse befragt.

Rainer Schorlepp, freut sich jedenfalls nicht nur über das gewonnene, schicke iPad, sondern auch über das vorgestellte zukunftsfähige Wärmeversorgungskonzept für Reicheneck. „Das ist aus meiner Sicht eine sehr sinnvolle Sache, bei der es eigentlich nur Gewinner gibt: Umwelt und Bürger,“ so der rüstige Reichenecker.

Bezirksbürgermeister Altmann stimmt ihm zu: „ ja, wenn wir das realisieren können, dann wäre das in der Tat ein großer Gewinn für die Gemeinde.“